Jahresprogramm 2026
Die Kunsthalle Wien freut sich, das Ausstellungsprogramm für 2026 bekannt zu geben.
Es umfasst eine Reihe von Einzelausstellungen von Künstler*innen, die zum ersten Mal in Österreich präsentiert werden; beginnend mit Guglielmo Castelli und Chalisée Naamani, die beide in der ersten Jahreshälfte neue Werke vorstellen, gefolgt von Tiffany Sia und Magali Reus, die Ende 2026 Einzelausstellungen präsentieren. Jede dieser Ausstellungen wurde in Zusammenarbeit mit mindestens einem weiteren institutionellen Partner in Europa produziert, wodurch wir unser institutionelles Ziel weiterverfolgen können, unsere Budgets ressourcenschonend einzusetzen und bei der Realisierung ambitionierter neuer Auftragsarbeiten umweltschonend vorzugehen.
Das Programm für 2026 setzt das Engagement der Kunsthalle Wien fort, neue Werke zeitgenössischer Künstler*innen in Auftrag zu geben und zu produzieren. Bleibt es zwar weitgehend international ausgerichtet, richtet das Programm im folgenden Jahr den Blick verstärkt auf Wien, beleuchtet die lebendige Kunstszene der Stadt und nutzt die Gelegenheit, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Wien im Jahr 2026 zu untersuchen. Ein besonderes Highlight ist die Rückkehr der großen Gruppenausstellung Lebt und arbeitet in Wien: Contemporary Art from Vienna. Die erstmals im Jahr 2000 realisierte Ausstellung wurde bis 2015 in regelmäßigen Abständen wiederholt (zuletzt unter dem Titel Destination Wien). Die Ausgabe 2026 beginnt mit einem öffentlichen Programm, das sich über das ganze Jahr erstreckt, gefolgt von einer Ausstellung in allen Räumen der Kunsthalle Wien im Museumsquartier und am Karlsplatz. Dazu gehört auch ein neuer Auftrag für die 62 Meter lange Vitrine an der Außenfassade des Gebäudes im Museumsquartier. Einige neue Auftragsarbeiten für die Ausstellung werden vom Kunsthalle Wien Club unterstützt.
Im Jahr 2026 findet auch die 23. Ausgabe des Kunsthalle Wien Preis statt, bei dem Werke von zwei Künstler*innen, jeweils eine*r der Akademie der bildenden Künste Wien und der Universität für angewandte Kunst Wien, präsentiert werden.
Mit dem Fokus auf lokale Partnerschaften mit Künstler*innen, Institutionen und Gemeinden will die Kunsthalle Wien neue Zielgruppen ansprechen und durch eine Reihe neuer Projekte und Initiativen die Teilhabe erweitern. Dazu gehören Kooperationen mit neunerhaus – Hilfe für obdachlose Menschen oder Ohrenschmaus, sowie eine Workshopreihe für neurodivergente Kinder.
Ab Jänner bietet die Kunsthalle Wien außerdem im Rahmen einer neuen Initiative des Dorotheums jeden letzten Sonntag im Monat freien Eintritt zu ihren Ausstellungen.