Diego Marcon. La Gola

Ausstellung
4/10 2024 — 2/2 2025
Museumsquartier

Eröffnung: 3. Oktober 2024, 19 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung von Diego Marcon wird die Ausstellungshalle im Erdgeschoss der Kunsthalle Wien Museumsquartier für die Präsentation von La Gola (2024) umgestaltet. Die Werke von Marcon bedienen sich verschiedener filmischer Vokabulare und wechseln zwischen Genres wie dem Musical bis zum Melodrama, dem Horror und der Slapstick-Komödie. La Gola besteht aus einer Reihe von Briefen zwischen zwei Korrespondierenden, Gianni und Rosanna, die beide – sich zwischen dem Poetischen und dem Empörenden bewegend – in ihre eigene Erzählung vertieft sind.

Anlässlich der Ausstellung werden die drei beteiligten Institutionen gemeinsam ein neues Buch zum Künstler herausgeben.

Diego Marcon (geb. 1985, Busto Arsizio, Italien) hatte Einzelausstellungen im Kunstverein in Hamburg (2024), in der Kunsthalle Basel, im Centro Pecci, Prato, in der Fondazione Nicola Trussardi, Mailand (alle 2023), im Museo Madre, Neapel (2021), im Institute of Contemporary Art Singapore/LASALLE, Singapur (2019) und in der Triennale Milano, Mailand (2018).

Seine Arbeiten wurden auch in zahlreichen Gruppenausstellungen präsentiert, darunter Nebula, organisiert von der Fondazione In Between Art Film für die 60. Biennale Venedig; Biennale de l’Image en Mouvement 2024, Centre d’Art Contemporain Genf (beide 2024) und im MUDAM Luxemburg; Ikon Gallery, Birmingham (beide 2023); die 59. Biennale Venedig (2022); Fondazione Prada, Mailand und Museo MAXXI, Rom (beide 2018). Marcons Filme wurden auch bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes (2021), dem Internationalen Filmfestival Rotterdam und der Viennale in Wien (2021) gezeigt.

Marcon lebt und arbeitet in Mailand.

La Gola wurde in Auftrag gegeben von Kunsthalle Wien, Centre d’Art Contemporain Genève für BIM’24, Kunstverein in Hamburg, Sadie Coles HQ, London und Galerie Buchholz, Berlin/Cologne/New York; mit Unterstützung von Fonds d’art contemporain de la Ville de Genève (FMAC) und Fonds cantonal d’art contemporain de Genève (FCAC).

Die Ausstellung in der Kunsthalle Wien wird mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Kulturinstituts in Wien realisiert. Die Unterstützung erfolgt anlässlich der Giornata del Contemporaneo.